Herbsttagung im Museum für Kommunikation

Dieser Tagungsort stand unter speziellen Vorzeichen. Valentin Ritler lud uns an einen Ort ein wo nicht die Kunst im Vordergrund stand, sondern die Technik.

Aber auch in diesem Museum wird gesammelt, ausgestellt und restauriert.

Das Treffen bot zwei Schwerpunkte.

Erstens das Museum an der Helvetiastrasse in Bern mit seinen Ausstellungen und zweitens das Sammlungszentrum im ehemaligen Kurzwellensender in Schwarzenburg.

Das zusammengestellte Programm war sehr umfangreich sodass die angestrebten Fachgespräche etwas zu kurz kamen.

 

Um 9.30 Uhr konnte der Museumsdiektor Herr Jakob Messerli 45 Museumstechniker begrüssen.

Wir erfuhren etwas über die Entstehungsgeschichte des Museums und wie auf Grund des riesigen Sammlungbestandes das Aussenlager in Schwarzenburg entstand.

 

Die kompetente Führung durch die Ausstellung „ As time goes Byte „ gab uns einen Einblick in die Geschichte der Kommunikation.

Vom alten Computer in seinen meterlangen Gestellen mit Relais- und Röhrentechnik und seinem Speicher mit dem Inhalt von über einem Kubikmeter bis zum modernsten digitalen Bauteil bekamen wir einen guten Einblick in den Sammlungsumfang.

 

Nach der Führung im Museum fuhren wir mit einem Car Richtung Schwarzenburg. Im Restaurant Schönentannen in Mamishaus konnten wir das Mittagessen geniessen und mit unseren Kollegen diskutieren.

 

In Schwarzenburg empfing uns Thomas Zumbrunn, Leiter Betrieb und Personal sowie Karl Kronig Leiter Sammlungen.

Die Sammlung ist das gemeisame Werk der ehemaligen PTT mit der jetzigen Swisscom.

Thomas Zumbrunn, Karl Kronig und Leiser Max führten durch die Hallen des ehemaligen Kurzwellensenders.

Zu sehen gab es unter anderem alte Telefonautomaten mit Drehwählern und die dazu gehörenden Notstromeinrichtungen mit grossen Bleiakkumulatoren.

Jede Menge nostalgische Radios, Plattenspieler und andere Kommunikatioseinrichtungen waren fein säuberlich in Schränken aufgereiht.

Den prunkvollen Abschluss bildete der Rundgang bei den vielen Oldtimerfahrzeugen der Post.

Zu sehen waren Fahrzeuge wie die legendären Postautos die auf den Passstrassen verkehrten oder als mobile Poststellen unterwegs waren bis zum Velo, dem Arbeitsgerät des Briefträgers.

 

Auch in diesem Lager herrschte schon wieder Platzmagel weshalb die kleineren Objekte vorwiegend in Kisten und Schränken versorgt wurden.

 

Nach der Besichtigung stellten wir uns für ein Gruppenfoto auf und verdankten die kompetente Führung mit einem kleinen Präsent.

 

Dann ging die Reise mit dem Car zurück nach Bern. Um 17.15 Uhr wurden die Museumstechniker von Marcel Sax verabschiedet. Es wurde noch beschlossen, dass die 3. Generalversammlung am 26. Mai 2008 im Sammlungszentrum des Schweizerischen Nationalmuseums in Affoltern am Albis statt finden wird.

Gastgeber ist Marcel Sax mit Team.

 

 

 

Text: Ernst Rieder, Kunstmuseum Basel